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Rückblick 2019

Airbus, Celonis und Blickfeld gewinnen den Deutschen Innovationspreis.

Impressionen der Preisverleihung 2019

Die Preisträger 2019

Kategorie Großunternehmen


Airbus Defence and Space GmbH: Crew Interactive MObile companioN (CIMON)

Preisträger Kategorie Grossunternehmen

Airbus Defence and Space hat ein robotisches Assistenzsystem entwickelt, welches weltweit einzigartig ist. CIMON ist der erste autonom freifliegende Roboter auf der Internationalen Raumstation (ISS). Als weitere Weltneuheit ist CIMON mit einer Mensch-Maschine-Schnittstelle ausgestattet, welche die Interaktion mit der Besatzung ermöglicht. Durch CIMON wird weltweit zum ersten Mal die Technologie der Künstlichen Intelligenz auf die ISS gebracht.

Kategorie Mittelständische Unternehmen


Celonis SE: Process Mining

Preisträger Kategorie Mittelständische Unternehmen

Bei Process Mining handelt es sich um eine neu geschaffene Grundlagentechnologie, die die Lücke zwischen traditioneller, modellbasierter Prozessanalyse und datenzentrischen Analysetechniken wie Data Mining schließen soll. Mit Process Mining kann nun jeder Schritt eines Prozesses im Detail sichtbar und nachvollziehbar gemacht werden, wodurch Abläufe effizienter und Optimierungspotenziale sicht- und greifbarer werden und helfen, teils enorme Kosteneinsparungen zu realisieren.

Kategorie Start-ups


Blickfeld GmbH: Solid-State LiDAR

Preisträger Kategorie Start-Ups

Blickfeld hat eine neuartige Laserscanner Technologie (LiDAR) und Software entwickelt. LiDAR erzeugen hochaufgelöste Tiefenkarten, die sich hervorragend für die Umgebungswahrnehmung eignen. Anders als bei herkömmlichen Sensoren hat Blickfeld die Laserstrahl-Ablenkeinheit neu erfunden, sodass dieser Scanner skalierbar produzierbar, wartungs- und verschleißfrei ist sowie es ermöglicht, eine hohe Reichweite, Auflösung und ein großes Sichtfeld zu scannen. Die Lösung ermöglicht unzählige Szenarien wie autonome Mobilität, Mapping, Robotik und Smart Cities.

Die Nominierten 2019

Unter zahlreichen innovativen Projekten und Geschäftsmodellen hatte die Jury die Qual der Wahl und hat die folgenden acht Einreichungen in den Kategorien Großunternehmen, Mittelständische Unternehmen und Start-ups als Nominierte ausgewählt.

Kategorie Großunternehmen


Dräger Safety AG & Co. KGaA: Gasmessgerät „X-pid“

Das „X-pid“ ist ein portables Gasmessgerät, das speziell bisher schwer messbare, krebserregende Stoffe vor Ort detektieren kann und somit aufwendige und teure Labordiagnostik ersetzt. Das Gerät kann in nur 30 Sekunden selektiv Benzol messen. Es ist überaus benutzerfreundlich und robust gegen Umwelteinflüsse. Aktuell können mehr als 18 Gefahrstoffe erfasst werden und die Anzahl ist erweiterbar.

Kategorie Mittelständische Unternehmen


AiCuris Anti-infective Cures GmbH: Letermovir

AiCuris hat ein hochaktives, sehr gut verträgliches neues Medikament zur Behandlung von Virusinfektionen mit dem humanen Cytomegalovirus entwickelt, welches eine neue Therapie in Transplantationspatienten ermöglicht und die Behandlungsmethode komplett ändern kann. Mit dieser Substanz können erstmals Patienten nach einer Knochenmark-Transplantation prophylaktisch behandelt werden. Dies führt zu einer verbesserten Überlebensrate bei Patienten.

INFODAS GmbH: SDoT Security Gateway

Das SDoT Security Gateway ist ein Hochsicherheitsprodukt mit besonderen Anforderungen, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik diktiert. Es realisiert eine sichere Verbindung von Netzen mit unterschiedlichem maximal verarbeiteten Geheimhaltungsgrad und ermöglicht damit einen sicherheitsdomänen-übergreifenden Datenverkehr. Das SDoT Security Gateway hat als einziges am Markt verfügbares Produkt eine GEHEIM-Zulassung erhalten.

Kategorie Start-Ups


inveox GmbH: Pathologie 4.0

inveox hat eine innovative Lösung für den Eingang und die Vorbereitung histopathologischer Laborproben entwickelt. Das System besteht aus einem intelligenten Probenbehälter für Gewebebiopsien, einem Automaten für den Probeneingang und einer hochsicheren Online-Plattform zur Datenübertragung zwischen behandelndem Arzt und Pathologie-Labor. Das Ziel ist es, durch eine digitalisierte, vollautomatisierte und vernetzte Histopathologie schnelle und zuverlässige Krebsdiagnosen zu ermöglichen.

Photonscore GmbH: LINCam

Die LINCam ist ein ultra-empfindliches, ultra-schnelles und hochauflösendes Kamerasystem (Quantendetektor) mit breitem Einsatz in den Marktsegmenten Life Sciences, biomedizinische Diagnostik, Umweltforschung, industrielle Qualitätskontrolle und Time-of-Flight (ToF) Anwendungen. Das Bildgebungsverfahren der LINCam unterscheidet sich grundlegend von bisherigen Aufnahmeverfahren, die primär eine strukturelle Abbildung der Probe beinhalten. Das Aufnahmeverfahren der LINCAM zielt im Gegensatz dazu auf eine umfangreiche, bislang unerreichte, Funktionsanalyse dynamischer Vorgänge vom Einzelmolekül in lebenden Zellen bis zur Verfolgung spezifischer Sonden im gesamten Organismus.

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