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Rückblick 2025

Großunternehmen


Infineon

Infineon Technologies AG

Halbleiter – gerade mal ein Viertel so dick wie ein menschliches Haar. Die neue Generation der Silizium-Wafer von Infineon macht es möglich. Die neuen Wafer sind nur halb so dick wie ihre Vorgänger und verringern damit den Substratwiderstand um 50 Prozent. Leistungsverluste in Stromversorgungs-Systemen können um über 15% reduziert werden. Infineon geht damit einen weiteren Schritt auf ihrer „Powering AI Roadmap“.

 

Das Ziel: den Betrieb von KI-Rechenzentren energieeffizienter und damit emissionsärmer zu machen. Das stärkt nicht nur Infineon selbst, sondern auch den Standort Deutschland.

 

Infineon Wafer

Mittelständische Unternehmen


ENTEC-STRACON GmbH

Das TURBU-DRUCK-GUSS-Verfahren ermöglicht die schnelle Herstellung nachhaltiger PKW-Aluminiumräder. Entwickelt wurde es von ENTEC-STRACON. Bei dem neuen Verfahren wird ein Rad innerhalb von 0,05 Sekunden mit Hochdruck unter Vakuum von außen nach innen gegossen.

 

Die Ausformung erfolgt in wenigen Sekunden und die Nachbearbeitung entfällt, da durch das neue Verfahren eine kleiner Korngröße im Metall entsteht und die Räder automatisch eine höhere Festigkeit aufweisen. Bei gleicher Performance können 25% des Gewichtes eingespart werden. Der Gussvorgang wird von Sensoren und KI überwacht. Im neuen Verfahren kann zudem 100 Prozent Recyclingmaterial verwendet werden. Entec-Stracons Innovation ist nachhaltiger und halbiert die Herstellungsenergie. Die deutsche Automobilindustrie horcht bereits auf.

ENTEC STRACON

Start-ups


Additive|Drives GmbH

Elektromotoren sind für etwa ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich. Es besteht eine hohe Nachfrage nach Lösungen, Elektromotoren einfacher, besser und günstiger zu machen. Das geht am besten, indem Elektromotoren auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse und Anwendungen optimiert werden – dies ist die Mission von Additive Drives GmbH. Durch gezielten Einsatz von 3D-Druck lassen sich individuelle Anforderungen der Kunden höchstflexibel umsetzen.

 

Die Motoren werden leistungsstärker und energieeffizienter. Die Entwicklung wird erheblich beschleunigt. Das überzeugt namhafte Kunden aus Industrie und Mobilität – und bringt die Elektrifizierung weltweit voran.

Die Finalisten 2025

Großunternehmen


Schleswig-Holstein Netz

Schleswig-Holstein Netz GmbH

Immer mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen werden in unsere Stromnetze integriert. Eigentlich etwas Positives… Leider sind viele Netze noch nicht ausreichend ausgelegt: Bei drohender Überlastung wird die Einspeisung des grünen Stroms gestoppt. 

 

Schleswig-Holstein Netz GMBH bietet eine Lösung: Netzreserven, die eigentlich für eventuelle Störfalle vorgehalten werden, können für den Regelbetrieb genutzt werden. Droht eine Überlastung, reagiert das System innerhalb von Millisekunden. Dank des Auslastungsmanagements kann mehr grüner Strom eingespeist werden, ohne die Sicherheit der Netze zu gefährden – unverzichtbar für die erfolgreiche Energiewende.

SH Netz
Siemens Energy

Siemens Energy AG

Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein bei der Dekarbonisierung energieintensiver Branchen. Für die Herstellung werden Elektrolyse-Stacks benötigt. Bisher werden diese meist manuell hergestellt.

Um eine funktionierende Wasserstoff-Wirtschaft aufzubauen, muss die Produktion günstiger und zuverlässiger werden.

 

Siemens Energy stellt in der Gigawatt Factory PEM-Elektrolyse-Stacks hochautomatisiert und im industriellen Maßstab her. Automatische Qualitätskontrollen garantieren eine perfekte Leistung für die späteren Kunden der Stacks. Dies ermöglicht eine kosten- und qualitätsoptimierte Produktion. Damit unterstützt Siemens den grünen Umbau der Wirtschaft und ist eine Stütze der nationalen Wasserstoffstrategie.

Mittelständische Unternehmen


ELEMENT 3-5 GmbH

ELEMENT 3-5 hat mit „Next Level Epitaxie” ein neues Verfahren zur Herstellung von Halbleitern entwickelt. Es kombiniert physikalische und chemische Gasphasenabscheidung in einem Prozessschritt, wodurch die Prozesstemperatur von bisher 1000 °C auf 300 °C verringert werden kann. Zudem ist eine Inline-Fertigung möglich. Wafer können von einer Prozesskammer in die nächste geschoben werden, ohne alles in einer Kammer erledigen zu müssen. Energiebedarf und Emissionen sinken und Verunreinigungen kommen seltener vor.

 

Die neue Epitaxieanlage kann zudem mehr Wafer gleichzeitig verarbeiten und die Prozesszeit massiv verkürzen. Die Kosten für die Herstellung von Halbleitern verringern sich enorm, was leistungsstarken, aber bisher teuer herzustellenden Gallium-Nitride-Transistoren zum Durchbruch verhelfen kann. Das Hauptpatent ist bereits in mehreren großen Märkten erteilt, was die Innovationshöhe untermauert.

Element 3-5

EOMAP GmbH & Co. KG

Die Wasserqualität von Seen und Flüssen muss regelmäßig überprüft werden. Doch die Messungen sind oft aufwändig.

eoapp Aqua von EOMAP stellt Laien nun eine softwarebasierte Analyse von Satellitendaten von Gewässern zur Verfügung, die mehr als zehn Parameter misst.

 

eoapp AQUA ist satellitensensor-agnostisch und nutzt Daten der wichtigsten Satellitensysteme. KI-Modelle füllen Datenlücken und erkennen potenzielle Messfehler. Sowohl historische Analysen als auch Prognosen für künftige Entwicklungen können erstellt werden. Die Kosten für das Gewässermonitoring durch Fernerkundung betragen nur etwa ein Zehntel der herkömmlichen Kosten. Derzeit gibt es kein vergleichbares Produkt am Markt. Mehrere Landesämter und börsennotierte Unternehmen sind bereits Kunden.

AQUA EOMAP

Start-ups


Arnold NextG GmbH

Drive-by-Wire ist eine Schlüsseltechnologie für die autonome Mobilität der Zukunft. Mit ihrem straßenzugelassenen Zentralsteuergerät heben Arnold NextG die Drive-by-Wire Technologie auf das nächste level.

NX NextMotion steuert nicht nur Lenkung, Bremsen und Beschleunigung, sondern auch Sekundärfunktionen wie Beleuchtung, Klima und Fenster. Dank Force-Feedback-Technologie wird noch dazu das Fahrgefühl in die Umfelderkennung integriert – eine technologische Weltneuheit, die Sicherheit und Akzeptanz bei der automen Mobilität fördert.

 

Die Technologie wird überall nachgefragt, wo höchste Anforderungen an Sicherheit und Effizienz gestellt werden. Ein Gewinn für den High Tech-Standort Deutschland.

NextG

BIOWEG

Der Eintrag von Mikroplastik in die Natur ist ein weltweites Problem. BIOWEG bietet umweltfreundliche Produktalternativen auf Basis von Zellulose.

 

Die Zellulose wird durch Fermentation von Lebensmittel- und Agrarabfällen hergestellt. Um die notwendigen funktionellen Eigenschaften zu erzielen, wird die Zellulose dann chemisch modifiziert – komplett unter Anwendung der Prinzipien der Grünen Chemie. Die verfügbaren BIOWEG-Produkte denen der Wettbewerber in ihren Eigenschaften überlegen, und wurden mehrfach mit Industriepreisen ausgezeichnet. BIOWEG`s Innovation Made in Germany hat das Zeug, den Anteil von Mikroplastik in den Ökosystemen signifikant zu verringern.

BIOWEG
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